Wie du einen Amazon Seller Account erstellen kannst (2021)

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Sobald das zuständige Gewerbeamt den Gewerbeschein ausgestellt hat (Tipps dazu findest du in unserem Beitrag Amazon FBA Gewerbe anmelden), kannst du theoretisch dein eigenes Produkt über Amazon verkaufen.

Wie die unten abgebildete Amazon FBA Anleitung zeigt, ist die Anmeldung der Gewerbetätigkeit nur die halbe Arbeit. Um auf Amazon verkaufen, musst du einen Amazon Seller Account erstellen.

In diesem Beitrag erfährst du genau, wie du einen Amazon Seller Account erstellen kannst - und welche Stolpersteine dabei zu beachten sind.

amazon seller account erstellen

Der Registrierungsprozess bei Amazon ist eigentlich recht unkompliziert, trotzdem müssen dabei einige Dinge beachtet werden, die für deinen Erfolg von Bedeutung sind.

Amazon Seller Account erstellen

Registrierungsprozess

Die zentrale Anlaufstelle für jeden Amazon FBA Händler ist das Amazon Seller Central. Das Amazon Seller Central stellt eine Verbindung zwischen Amazon und deinem eigenen Geschäft her. Die Registierung läuft ebenfalls über das Amazon Seller Central ab.

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Um auf Amazon verkaufen, müssen folgende Informationen geklärt und Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Rechtsform des Unternehmens
  • Handelsberechtigung (Gültiger Gewerbeschein)
  • Identitätsnachweis (Personalausweis/Pass)
  • Bankkonto
  • Kreditkarte
  • Gültige Rufnummer

Die Kreditkarte wird nur für den Registrierungsprozess benötigt. Anschließend kann man nach erfolgreicher Registrierung auch im Fenster Zahlungsweisen für Auszahlungen und Einzahlungen ein gewünschtes Konto hinterlegen.

Dieses Konto wird für den Zahlungsverkehr - also beispielsweise für das Bezahlen von Amazon FBA Gebühren - benötigt.

Ob sich der Verkauf eines Produktes nach Abzug der ganzen Gebühren noch lohnt, lässt sich ganz einfach mit dem Amazon FBA Rechner von AMZScout überprüfen.

Im Verlauf der Registrierung musst du außerdem mit einem gültigen Personalausweis oder Pass deine Identität nachweisen.

Außerdem sollte eine Rufnummer angegeben werden, mithilfe deren man im Notfall den Account sperren lassen kann. Für noch mehr Sicherheit empfiehlt es sich zudem eine 2-Stufen Verifikation wie beispielsweise den Google Authentificator zu nutzen.

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Auswahl des passenden Amazon Seller Account

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Amazon Seller Accounts. Es gibt das Basiskonto, bei dem du nur eine Gebühr bezahlen musst, wenn du wirklich ein Produkt verkaufst. Und es gibt das professionelle Verkäuferkonto, welches ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem großem Verkaufsvolumen bietet.

Basiskonto

  • Verkauf von weniger als 40 Artikel pro Monat
  • Keine monatliche Abonnementgebühr (Grundgebühr)
  • Verkaufsgebühren: 0,99€ (pro Artikel) + Prozentuale Verkaufsgebühren

Professionelles Verkäuferkonto

  • Verkauf von mehr als 40 Artikel pro Monat
  • Monatliche Abonnementgebühr (Grundgebühr): 39€ (exkl. Umsatzsteuer)
  • Verkaufsgebühren: Prozentuale Verkaufsgebühren

Wähle das Konto, das am besten zu deinem Verkaufsvolumen passt und pro Monat die geringsten Gebühren verursacht.

Solltest du beispielsweise Niedrigpreis-Produkte verkaufen, lohnt sich definitiv ein professionelles Verkäuferkonto. Anderenfalls beeinträchtigt die Verkaufsgebühr von 0,99€ pro Artikel erheblich deine Gewinnmarge.

Die prozentualen Verkaufsgebühren richten sich stark nach der Ware, die du verkaufst. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Gebühren findest du hier.

Tipp: Erstelle erst einen professionellen Amazon Seller Account, wenn sich dein Produkte im Amazon Fulfillment Center befinden. Dadurch sparst du dir die monatliche Grundgebühr, da du vor dieser Zeit sowieso noch keine Produkte verkaufen kannst.

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Auswahl des passenden Marktplatzes

Eine weitere wichtige Entscheidung ist die Auswahl des Marktplatzes, auf dem du deine Produkte anbieten willst.

Es gibt die Möglichkeit, ausschließlich in Deutschland zu verkaufen. Oder du bietest deine Produkte in ganz Europa an verkaufst diese über den deutschen, italienischen, englischen, spanischen und französischen Amazon Marktplatz.

Was bringt der paneuropäischer Versand? 

Beim paneuropäischen Versand wird dein Lagerbestand nah am Kunden in ganz Europa platziert. Dadurch können Bestellungen in kürzerer Zeit ausgeführt und ausgeliefert werden.

Außerdem lässt sich durch das europäische Verkäuferkonto der Lagerbestand an verschiedenen Standorten effizient verwalten und die Bestellungen durch kombinierte Berichte nachverfolgen.

Sehr interessant dabei ist der Aspekt, dass der länderübergreifende Versand über nur einen Amazon Marktplatz abgewickelt werden kann. Nehmen wir beispielhaft an, du verkaufst deine Produkte in Deutschland, Frankreich und Spanien.

Sobald Amazon erkennt, dass sich die Nachfrage eines Produktes in einem Land ändert, wird die Ware automatisch so nah wie möglich beim Kunden gelagert.

Wenn der vorhandene Lagerbestand in Frankreich und Spanien abverkauft ist, wird das dortige Lager also wieder rechtzeitig mit frischer Ware versorgt.

Beim Verkauf eines Produktes zahlt man beim paneuropäischen Versand die örtliche Fulfillment Gebühr des jeweiligen Marktplatzes. Nähere Informationen dazu findest du hier.

Gerade am Anfang macht es allerdings Sinn, sich zuerst auf den deutschen Marktplatz zu konzentrieren.

Sobald man sich am Markt etabliert hat, kann man immer noch die Einstellungen anpassen und im Handumdrehen seine Produkte auch auf anderen EU-Marktplätzen anbieten.

Angabe des passenden Shopnamen

Des Weiteren musst du einen Shopnamen angeben, der deinem Markennamen entspricht. Achte unbedingt darauf, dass der Shopnamen nicht bereits durch einen anderen Verkäufer verwendet wird.

Auch muss jede Angabe doppelt und dreifach überprüft werden. Zu einem späteren Zeitpunkt können fehlerhafte Angaben nämlich nicht mehr geändert werden.

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Sobald der Registrierungsprozess abgeschlossen ist, kann grundsätzlich mit dem Verkauf auf Amazon begonnen werden. Unsere Anleitung Amazon FBA Produkte finden eignet sich hervorragend dazu, profitable Nischen zu entdecken.

Wer den Verkauf auf Amazon größtenteils automatisieren möchte, dem empfehlen wir unseren Beitrag Helium 10 vs. Jungle Scout.

In dem ausführlichen Vergleich gehen wir genau auf die unterschiedlichen Funktionen der beiden Amazon Seller Tools ein und erklären, welche Potenziale der Einsatz dieser Amazon Tools bietet.

Wir hoffen, dass wir dir mit diesen Informationen weiterhelfen konnten. Solltest du noch weitere Fragen haben, dann schreib einfach ein Kommentar unter diesem Beitrag oder eine Mail an [email protected]. Wir helfen gerne!

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