E-Commerce SEO: Gute Rankings für deinen Online Shop

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E-Commerce SEO: Grundlagen

Wenn User im Netz eine Suchanfrage tätigen, um sich über etwas zu informieren oder um ein Produkt zu kaufen, werden die Suchergebnisse in einer bestimmten Reihenfolge innerhalb der SERP angezeigt. 

Das Ranking eines Online-Shops hat also einen enormen Einfluss auf die Sichtbarkeit und gehört deshalb zu einem der wichtigsten kritischen Erfolgsfaktoren.

Wenn wir von E-Commerce SEO sprechen, dann meinen wir damit die Suchmaschinenoptimierung (SEO) speziell für Online Shops. 

Um ein gutes Ranking zu erhalten, sollte ein Online-Shop deshalb guten Content auf einer Keyword-optimierten Seite zur Verfügung stellen, die über hochwertige Backlinks verfügt und technisch einwandfrei funktioniert. 

Und dann wäre da noch das von Google im Jahr 2015 eingeführte RankBrain. Der Algorithmus wertet durch ein Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz mit maschinellen Lernen Nutzersignale aus und interpretiert diese als positiv oder negativ. 

Bleibt der User beispielsweise nur kurz auf einer Webseite und wechselt dann sofort zurück in die Google-Suche, ist das ein negatives Nutzsignal. 

Diese negativen Signale sorgen in der Folge für ein schlechteres Ranking. Die User-Experience spielt deshalb für eine gute Sichtbarkeit eine immer wichtigere Rolle.

Learnings:

  • Guter Content
  • Qualitativ hochwertige Backlinks
  • OnPage Optimierung
  • Einwandfreie technische Funktionalität
  • Besitz eines SSL-Zertifikats
  • Für mobile Endgeräte optimiert
  • RankBrain berücksichtigen

E-Commerce SEO: Strategie

Als erstes solltest Du deinen Shop bzw. dein Shopsystem richtig konfigurieren. Je nachdem welches Shopsystem Du nutzt, musst Du deine Einstellungen anders anpassen. 

Am besten Du schaust in der Dokumentation deines Shopsystems nach, dort sind meistens die richtigen SEO Einstellungen dokumentiert.

Wichtige Anhaltspunkte sind:
  • URL Struktur
  • Weiterleitungen
  • SEO/Router Einstellungen
  • SEO Index

Fertig? Im Folgenden möchten wir uns genauer mit den einzelnen Arbeitsschritten der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinandersetzten:

  • Keyword-Strategie
  • OnPage Optimierung
  • Interne Verlinkungen
  • Backlinks
  • Performance

Für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) benötigst Du ein SEO Tool. Falls Du wenig Kapital zur Verfügung hast, empfehlen wir dir den Einsatz von Seobility. 

Falls Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt, können wir dir Semrush ans Herz legen. Im Folgenden findest Du die Links zu den Tools.

Keyword Recherche

Keyword-Strategie

Bei der Keyword-Recherche muss die Denkweise des Nutzers beachtet werden. Interessanterweise suchen nur 20% der User nach einem einzigen Keyword – der Rest verwendet 2 oder mehr Wörter. 

Ein Keyword wie „Möbel kaufen“ lässt im Vergleich zu „Möbel“ auf eine deutlich höhere Kaufabsicht schließen. Ein Keyword mit vielen Suchanfragen bedeutet also nicht automatisch mehr Umsatz. Vielmehr kommt es auf effiziente Keywords an, die viele User konvertieren.

Generell kann man sagen, dass mit der Anzahl der Suchanfragen auch die Zahl der Konkurrenz steigt. Es bietet sich deshalb an, ein weniger hart umkämpftes Suchwort auszuwählen, um dort ein besseres Ranking zu erzielen. 

Dafür eignen sich speziell ungewöhnliche, 2 oder mehr Wörter umspannende Keywordkombinationen, sogenannte Longtail-Keywords.

Für ein gutes Ranking ist also eine passende Keyword-Strategie unabdingbar. Dafür existieren unterschiedliche Methoden, die wir dir kurz vorstellen möchten. 

Falls Du keine Zeit für eine ausführliche Recherche hast, kannst Du getreu dem Motto „Quick and Dirty“ die Google-Suche für deine Keyword-Recherche nutzen. 

Bei jeder Suche werden nämlich Ähnliche Suchanfragen von Google angezeigt, die Inspiration zu weiteren Keyword-Ideen liefern können. 

Für eine ausgereifte Keywordrecherche solltest Du dir allerdings Tools zur Hand nehmen. Folgende kommen dafür in Frage:

Tools, die neben Keyword-Ideen auch noch Ideen für Content liefern:

Diese Tools ermitteln auf Basis deines Haupt-Keywords Vorschläge für weitere Keyword-Ideen. Für diese Keywords werden das Suchvolumen und viele weitere Daten angezeigt, wodurch man seine Suche effizient gestalten kann. 

Die durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) im Rahmen einer Google Ads Kampagne geben Aufschluss über das Umsatzpotential der Keywords. 

Hohe CPC-Preise sorgen im Normalfall für mehr Umsatz. Auch wird die Konkurrenz im Rahmen einer Google Ads Kampagne (Paid Difficulty) oder der organischen Google-Suche (Search Difficulty) angezeigt. 

Diese Daten helfen dabei, das optimale Keyword zu finden, auf das dein Online-Shop später optimiert wird. 

Abschluss der Keywordrecherche

Erstelle dir eine Top 100 Liste bestehend aus den besten Keywords. Auf diese Keywords wird später auch dein Online Shop optimiert. 

Berücksichtige dabei die Tipps, die wir oben genannt haben.

E-Commerce SEO: OnPage Optimierung

Langfristig beeinflusst hochwertiger Content das Google-Ranking signifikant. Je mehr themenrelevante Texte, Bilder, Grafiken und Videos Google auf deiner Website findet, desto vertrauenswürdiger wirst dein Shop eingestuft. 

Folgende Kriterien müssen dabei beachtet werden:

  • Textlänge
  • Überschriften
  • Formatierungen
  • Keyword-Dichte
  • Title-Tag / Meta-Beschreibung

Textlänge

Die Textlänge hat einen entscheidenden Einfluss auf die Verweildauer des Nutzers auf der jeweiligen Seite. 

Bei längeren Texten können zudem mehr Keywords und themenrelevanter Content auf einer Seite untergebracht werden.

Überschriften

Aus technischer Sicht werden sechs Überschriften nach ihrer Größe unterschieden (h1 bis h6). Der Algorithmus wertet h1-Überschriften dementsprechend stärker als h6-Überschriften. 

Um möglichst viele Longtail-Keywords abzudecken, empfiehlt sich also eine clevere Kombination von Überschriften mit unterschiedlichen Keywords. 

Innerhalb des Textes können die verschiedenen Größen für eine sinnvolle Strukturierung genutzt werden. Die h1-Überschrift sollte maximal einmal je Seite verwendet werden!

Formatierungen

Relevante Keywords können im Text fett, kursiv oder unterstrichen dargestellt werden. Allerdings muss hier ein gesundes Maß gefunden werden, da ansonsten der Nutzer eine schlechte User-Experience erfährt und genervt die Webseite verlässt. 

Dieses negative Nutzersignal beeinträchtigt wie oben bereits erwähnt das Ranking.

Keyword-Dichte

Unter dem Begriff Keyword-Dichte versteht man die Häufigkeit der erwähnten Keywords in einem Text. Ein sogenanntes Keyword-Stuffing ist nicht erwünscht. Eine SEO-Weisheit besagt, dass eine Keyword-Dichte von 2-4% optimal ist. 

Bei diesem Kriterium muss allerdings auch die Keyword-Dichte der Konkurrenz mitberücksichtigt werden. 

Haben die obersten Suchergebnisse bei Google allesamt eine Keyword-Dichte von über 10%, so könnte ein gutes Ranking mit einer geringeren Keyword-Dichte schwierig werden.

Title-Tag / Meta-Beschreibung

Der Meta-Titel und die Meta-Beschreibung dienen der Darstellung einer Seite in den Suchergebnissen. 

Für das Ranking ist primär der Meta-Titel wichtig. Dieser sollte das Keyword enthalten und eine Länge von 60 Zeichen nicht überschreiten. 

Die Meta-Beschreibung an sich hat keinen direkten Einfluss auf das Ranking einer Website, kann allerdings den User zu einem Klick verleiten. 

Es lohnt sich also, diese Beschreibungen ansprechend zu gestalten. Denn der Algorithmus merkt dadurch, dass das Ergebnis zielführender als andere Suchergebnisse ist, was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt. 

Die Beschreibungen lassen sich gut mit Tools wie beispielsweise Rich Snippets oder Emojies überarbeiten und optimieren. Auch Bilder sollten eine Beschreibung erhalten. 

Dadurch kann der Algorithmus Themenrelevanz zu dem Artikel herstellen. Eine Beschreibung wie beispielsweise „Xfg450d.png“ ist demzufolge nicht wirklich zielführend.

Folgende Seiten sollten mit diesem Wissen gestaltet werden:

  • Homepage – 1000 bis 1500 Wörter
  • Landing-Page – 1000 bis 1500 Wörter
  • Kategorieseite – 500 bis 800 Wörter → Platzierung unter den Kategorien
  • Produktlisting – 500 bis 800 Wörter → Platzierung unter den Produkten
  • Detailseite eines Produkts – 500 bis 800 Wörter
  • Blogeinträge – 1000 Wörter und mehr

Interne Verlinkung eines Online Shops

Bevor man genauer auf die Interne Verlinkung eingehen kann, muss der Begriff Link Juice erklärt werden. Bildlich kann man sich diesen Link Juice als einen Fluss mit Verzweigungen vorstellen. 

Dabei besitzt die Homepage als Hauptader den meisten Link Juice und gibt diesen durch interne Verlinkungen an weitere Nebenarme ab. 

Wie viel Kraft ein Link an seine Unterseiten abgibt, kann durch interne Links gezielt gesteuert werden. Die folgende Abbildung stellt diesen Zusammenhang grafisch dar:

e-commerce-seo


Es empfiehlt sich also, nur die umsatzstärksten Unterseiten auf der Homepage direkt zu verlinken, um deren Relevanz zu beeinflussen. 

Diese profitieren dann von einem gesteigerten Link Juice und werden von Google stärker gewertet. Für die interne Verlinkung ist es wichtig, dass die Ankertexte für die Links zu den Unterseiten relevante Keywords enthalten. 

Jede Unterseite muss dabei immer mit dem exakt gleichen Keyword intern verlinkt werden!

Backlinks


Gute Backlinks sind immer noch extrem wichtig. Dabei kommt es weniger auf die Anzahl der Links, sondern vielmehr auf die Anzahl der verweisenden Domains und deren „Wertigkeit“ an.

Linkaufbau

Bei dem Aufbau von Backlinks gilt das Motto: „Qualität statt Quantität“! Es kommt also weniger auf die Vielzahl von Links, sondern vielmehr auf die Wertigkeit der verweisenden Domain an. 

Am Anfang empfiehlt sich ein manueller Linkaufbau, um überhaupt auf dem Radar der Suchmaschinen aufzutauchen. Folgende Punkte müssen beachtet werden:

  • Themenrelevanz
  • DoFollow-Backlinks
  • Organischer Linkaufbau
  • Autoritäte Seiten
  • Keywords als Ankertext

Beispielsweise lassen sich durch Kommentare in Foren oder Einträge in Branchenbücher und Webverzeichnisse einfach Backlinks generieren. 

Die meisten Foren sind heutzutage zwar auf Nofollow gesetzt, aber es existieren auch immer noch DoFollow-Foren. 

Im Folgenden findest Du Möglichkeiten, die speziell für Online Shops interessant sein können, eine ausführliche Anleitung zum Aufbau von Backlinks findest Du in diesem Backlink Guide

In der Regel lohnt es sich eine professionelle SEO Agentur für den Linkaufbau zu beauftragen. Wir können dir diese Online Marketing Agentur empfehlen.

Blog-Kommentare

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Foren

Foren sind nach wie vor eine gute Möglichkeit um gute Backlinks zu generieren. Hier kannst Du auch einen Ankertext platzieren. Die meisten Foren sind auf nofollow gesetzt, aber es gibt tatsächlich auch noch dofollow Foren.

Lieferanten / Hersteller / Dienstleister

Gerade Online Shops können durch die Websiten Ihrer Lieferanten mit vergleichsweise wenig Aufwand hochwertige Backlinks platzieren.

Branchenbücher & Webverzeichnisse

Wie oben bereits erwähnt, bringt Qualität mehr als Quantität. Es lohnt sich folglich nicht, Links & Profile in 100 verschiedenen Webverzeichnissen anzulegen. Stattdessen sollte man sich auf einige wenige hochwertige Verzeichnisse beschränken

Performance

Ein weiterer Eckpfeiler für ein gutes Ranking bei Google ist die technische Performance einer Webseite. 

Um geringe Ladezeiten zu erhalten, sollte dein Online-Shop deshalb richtig konfiguriert und für mobile Endgeräte optimiert sein. 

Die Konfiguration unterscheidet sich je nach verwendetem Shop-System. In der Dokumentation der Shop-System-Anbieter können die optimalen SEO-Einstellungen nachgeschaut werden.

Um die Performance eines Online-Shops zu messen, bietet sich das Google-Analysetool PageSpeed an. 

Dieses zeigt neben der grundsätzlichen Shop-Geschwindigkeit auch die genauen Ladezeiten der einzelnen Unterseiten an. Lange Ladezeiten kommen beispielsweise durch zu große Bilder zustande. 

Es empfiehlt sich daher, große Bilder durch Tools wie tinypng zu komprimieren. Auch bietet sich es an, nicht genutzte PlugIns zu entfernen.

 Dadurch können Ladezeiten reduziert werden, wodurch der Online-Shop ein besseres Ranking bei Google erhält.


Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnten und dir einen guten Überblick über die verschiedenen E-Commerce SEO-Möglichkeiten geben konnten. Wenn du noch weitere Fragen hast, dann schreib uns doch einfach eine Mail oder kommentiere direkt unter diesem Beitrag.

Ansonsten trag dich doch in unseren E-Mail-Newsletter ein und verpasse keine spannenden Themen rund um E-Business, E-Commerce & Online-Marketing mehr. Wir freuen uns auf dich!

Beste Grüße!

Dein Team von smartminded

1 Kommentar

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