Amazon Algorithmus: Mit dem A9 Algorithmus auf Platz 1 ranken

Denise Stephanie  Luxa
Denise Stephanie Luxa
30.04.2021
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Amazon Algorithmus: Mit dem A9 Algorithmus auf Platz 1 ranken

Um als Amazon Seller deine Produkte in hoher Stückzahl verkaufen zu können, solltest du unbedingt den Amazon A9 Algorithmus verstehen. – Du fragst dich warum? In diesem Artikel erfährst du alles wichtige.

Die meisten Nutzer schauen sich auf Amazon nur die erste Seite ihrer Suchergebnissen an. Dementsprechend solltest du versuchen in diesen Ergebnissen besonders hoch zu ranken, ansonsten werden deine Produkte nicht gesehen und verkaufen sich folglich sehr schlecht. Für das Ranking der Suchergebnisse ist der Amazon A9 Algorithmus zuständig. Wie dieser vorgeht und welche Kriterien in dein Ranking mit ein spielen erfährst du in diesem Artikel.

  1. Was ist der Amazon A9 Algorithmus?
  2. Wie funktioniert der Amazon Suchalgorithmus?
  3. Wie bestimmt der Algorithmus das Ranking?
  4. Updates des Algorithmus
  5. Fazit - Amazon A9 Algorithmus
  6. FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was ist der Amazon A9 Algorithmus?

Algorithmen sind in der Lage Milliarden Suchergebnisse nach bestimmten Kriterien zu sortieren. Amazon ist ohne Zweifel einer der erfolgreichsten Online-Marktplätze, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Amazon nutzt für die Bearbeitung der gewaltigen Datenmenge, die tagtäglich steigt, den sogenannten Amazon A9 Algorithmus.

Der Algorithmus wurde von der Amazon-Tochtergesellschaft “A9” entwickelt, daher stammt auch der Name Amazon A9. Durch ihn sollen die Kunden auf dem schnellstem Weg die gewünschten Produkte finden und im besten Fall kaufen.

Dieser überaus komplexe Algorithmus filtert und sortiert die Ergebnisse einer Amazon Suche nach verschiedenen Kriterien. Eines dieser Kriterien sind die Keywords, die in den Anzeigen enthalten sind. Je besser deine Nutzung dieser Keywords ist, desto besser kann dein Produkt auf Amazon gefunden werden. Alle weiteren Kriterien findest du im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Der A9 Algorithmus von Amazon sorgt also dafür, dass deine Produkte den Kunden zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort auf der Plattform angezeigt werden.

Das Wissen über die Funktionsweise des Algorithmus ist entscheidend für deinen erfolgreichen Verkauf als Amazon FBA Seller, denn deine Konkurrenz schläft nicht.

Wie funktioniert der Amazon Suchalgorithmus?

Der Suchalgorithmus von Amazon handelt mithilfe von Machine Learning und ist in der Lage, sich selbständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Somit muss er nicht dauerhaft und manuell von Programmierern überwacht und kontrolliert werden.

Ziel des Algorithmus ist es, dem Kunden stets die für ihn relevantesten Suchergebnisse anzuzeigen. Produkte werden umso relevanter, wenn diese die meisten Käufe generieren, die höchsten Umsätze einbringen und die beste Kundenzufriedenheit aufweisen. So stellt der Algorithmus sicher, dass die Chance, dass der Kunde das Produkt kauft und zufrieden ist, maximiert wird.

Des Weiteren wertet A9 das Nutzerverhalten und die Produktseite aus. Dafür untersucht der Algorithmus die vorhandenen Keywords auf der Produktseite und vergleicht diese mit den Keywords, die in der Suchleiste eingegeben wurden. Wir empfehlen dir zusätzlich, dich mit der SEO (Suchmaschinenoptimierung) und der Optimierung deines Listings zu beschäftigen.

Um inhaltlich passende Produkte ausfindig zu machen, durchläuft der Amazon A9 Algorithmus zwei wesentliche Schritte:

  • Schritt 1: Alle Produktseiten werden nach dem in der Suchleiste gesuchten Keyword überprüft. Keywords können bestimmte Marken sein, ein Buchtitel oder auch ein einfaches Wort wie „Handyhülle”. Diese Keywords sollten dann auf den Produktseiten wiedergefunden werden.
  • Schritt 2: Es wird überprüft, ob die Ergebnisse mit den richtigen Keywords ein Hauptbild (Standard-Bild und wird immer als erstes angezeigt) besitzen. Die, die kein Hauptbild haben, werden aussortiert.

Selbst nach diesen Filterungen, spuckt der Algorithmus bei den meisten Suchanfragen immer noch tausende von Ergebnissen aus. Um diese auch nach ihrer Relevanz zu sortieren, erstellt der Algorithmus ein Ranking, welches von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Diese letzte Filterung entscheidet, wie weit oben dein Produkt bei den Suchergebnissen angezeigt wird. Die entscheidenden Faktoren stellen wir dir in dem nächsten Abschnitt vor.

Wie bestimmt der A9 Algorithmus das Ranking?

Es wirken natürlich eine Menge Faktoren auf den Algorithmus ein, die genauen Details behält Amazon für sich. Trotzdem ist es dir möglich, ein paar dieser Faktoren zu berücksichtigen. In diesem Abschnitt gehen wir auf spezifische Handlungsempfehlungen ein, damit dein Produkt auf Amazon langfristig an Popularität gewinnt.

Zuerst musst du ein paar dieser Faktoren kennenlernen und verstehen. Diese fallen unter anderem unter diese drei Kategorien:

  • Sales Performance
  • Listing & Keywords
  • Soft & Account Faktoren

Sales Performance

Die Sales Performance spielt eine wesentliche Rolle bei dem Ranking deiner Produktseite. Sie ergibt sich aus den Suchbegriffen unter denen deine Produktseite aufgerufen wird und aus den Käufen welche im Anschluss getätigt werden. Wird dein Produkt unter einem bestimmten Keyword öfter verkauft, erscheint es in Zukunft bei den Suchen auch weiter oben. Die Relevanz deines Produkts steigt für dieses Keyword.

Es geht dabei nicht um die Anzahl an verkauften Produkten unter einem bestimmten Keyword, sondern um den Umsatz, der generiert wird. Wurde also bspw. Produkt A öfter gekauft als Produkt B, Produkt B hat aber einen höheren Umsatz durch einen höheren Preis erzielt, befindet sich Produkt B weiter oben im Ranking als Produkt A.

Ein weiteres zu beachtendes Element ist die Performance. Anders als die Relevanz, die durch den geschickten Einbau von Keywords in dein Amazon Listing relativ einfach gesteigert werden kann, ist es mit der Performance ein wenig komplizierter. Bei dieser spielen eine Menge Aspekte eine Rolle, etwa die Produktdarstellung, die allgemeinen Konditionen, die Produktbewertung oder die Retourenquote. Alles was den potenziellen Käufer bei seiner Kaufentscheidung beeinflussen könnte. Dazu gehört natürlich auch der Preis und die Versandart.

Es gibt noch zwei weitere Faktoren, die du unbedingt berücksichtigen solltest:

  • Click-Through-Rate
  • Conversion-Rate

Die Click-Through-Rate (CTR) zeigt, wie oft auf dein Produkt geklickt wurde, wenn es den Kunden angezeigt wurde. Wenn also bei 100 Leuten dein Produkt bei den Suchergebnissen ausgespielt wird und 15 davon dein Amazon Listing aufrufen, beträgt deine Click-Through-Rate 15 %.

Um diese Rate zu maximieren, empfehlen wir dir, dass du dein Titelbild auffällig und qualitativ hochwertig gestaltest, damit es das Interesse der Leute eher weckt als die anderen Angebote. Außerdem sollte auch der Produkttitel und der Preis gut gewählt sein. Mit einem noch so guten Amazon Listing sollte dein Produkt doch stets im Vordergrund bleiben. Behalte zu jeder Zeit die Qualität deines Produkts im Auge. Denn die Bewertungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, um deine Klickrate zu steigern.

Die Conversion-Rate (CR) misst im Anschluss die Anzahl an Personen, die sich nach dem Betrachten deiner Produktseite, auch tatsächlich zum Kauf entscheiden. Wenn 15 von 100 Leuten dein Produkt kaufen, nachdem sie sich das Listing angesehen haben, ist deine Conversion-Rate 15%.

Für eine erfolgreiche CR solltest du ein interessantes Amazon Listing erstellen. Dein Produkt sollte starke Alleinstellungsmerkmale (USPs) besitzen, einen angemessenen Verkaufspreis anbieten und eine hohe Anzahl an guten Bewertungen aufweisen.

Listing & Keywords

Wie schon erläutert, ist das Amazon Listing ein wesentlicher Bestandteil deiner Verkaufsstrategie. Es überzeugt nicht nur die Kunden, dein Produkt zu kaufen, sondern erhöht auch die Sales-Performance erheblich. In diesem Abschnitt werden wir dir die Basics für ein gutes Amazon Listing vorstellen.

Keywords (Schlüsselwörter) 

Bevor du dein Listing erstellst, solltest du eine Keywordrecherche durchführen. Wenn du die wichtigsten Suchbegriffe, also relevante Keywords mit dem höchsten Suchvolumen, gefunden hast, kannst du sie in das Listing einbauen. Für die Keywordrecherche, bieten sich verschiedene Tools an. Hier findest du einen Überblick über die besten Amazon Keyword Tools: Die 11 besten Amazon Keyword Tools für 2022

Eine der besten Möglichkeiten, um nach relevanten Keywords zu suchen ist die Verwendung von Helium 10 Magnet. Dieses Amazon Keyword Tool zeigt dir relevante Keywords auf der Basis eines Haupt-Keywords.

Das Beste daran? Zwei Reports pro Tag sind vollkommen kostenlos. Du solltest dich also hier kostenlos anmelden um das Tool nutzen zu können.

Stell dir zum Beispiel vor bei deinem angebotenen Produkt handelt es sich um eine graue Handyhülle für ein Iphone 12. Wenn du dann aber in deinem Listing Keywords, wie Samsung oder OnePlus angibst, wird dein Produkt zwar gerankt, aber die Kunden werden nicht begeistert sein, denn die Hülle passt nicht für ihr Smartphone Modell.

Dadurch können entweder negative Rezensionen entstehen, oder dein Produkt wird gar nicht gekauft. Die Conversion-Rate deines Listings wird zusätzlich sinken. Folglich landest du nicht mehr in den Suchergebnissen, da dich der Algorithmus aussortieren wird.

Auch die Reihenfolge der Keywords in deinem Listing ist von Bedeutung. Als Tipp raten wir dir für die Verteilung, die Keywords als ersten Schritt in deinen Titel, gefolgt von den Backends Keywords, dann den Bullet Points (BPs) und scnhließend der Produktbeschreibung einzubinden, denn so ist das Ranking am besten. In diesem Artikel erhälst du weitere Informationen dazu: Amazon Keyword Recherche.

Gestaltung: Das solltest du beachten

Die Gestaltung deines Titels ist ebenfalls wichtig, denn ein guter Lesefluss führt dazu, dass die Kunden auf dein Listing klicken. Also vermeide es den Titel einfach nur mit Keywords zu füllen.

Das gleiche gilt auch bei den Bullet Points und der Beschreibung. Amazon bietet außerdem Styleguides, welche dir helfen können, dein Listing zu optimieren. Styleguides kannst du als Richtlinien verstehen, welchen du folgen solltest. Dadurch bewertet der Amazon Algorithmus dein Listing besser. Es gibt für unterschiedliche Kategorien unterschiedliche Styleguides, hier gelangst du zu ihnen.

Die Sales-Performance wird stärker gewichtet als ein gutes Listing, daher kannst du kleine Änderungen, welche nicht mit den Richtlinien übereinstimmen vornehmen, wie zum Beispiel Emojis im Listing hinzufügen. Dadurch kann nämlich deine Conversion verbessert werden. Es gibt jedoch einige Vorgaben an welche du dich auf jeden Fall halten solltest, dazu zählen:

  • Zeichenbegrenzungen (Maximal 100 Zeichen)
  • Anforderungen an das Titelbild (Minimaleauflösung von 72 px pro Zoll und als Dateiformat am besten JPEG (.jpg) )
  • Alle notwendigen Felder (Produktbeschreibung und Produktdeatils) im Listing mit Content füllen

Achtung: Das Thema Copywriting solltest du bei der Erstellung und Gestaltung deines Listings unbedingt beachten.

Fokus auf Produktbilder

Was ist das erste was den Kunden bei deinem Produkt auffällt? Das Produktbild natürlich! Um also deine potenziellen Käufer auf dein Listing aufmerksam zu machen und schlussendlich zum Kauf zu bewegen, sollte das Bild ins Auge stechen.

Besonders das Hauptbild muss ansprechend sein, da sonst kein Kunde auf das Listing klicken wird. Du solltest dir merken, dass die Produktbilder das Wichtigste Kriterium für eine hohe Relevanz sind.

Produktbild

Marken

Amazon bietet dir zusätzliche Möglichkeiten, um als Verkäufer professionell wirken zu können. Diese stehen dir als Seller zur Verfügung, wenn du eine registrierte Marke besitzt. Hier erfährst du, wie du eine Marke bei Amazon registrierst: Amazon Brand Registry: Der Leitfaden für Händler (2022)

Beispielsweise wirst du dadurch für den Amazon Enhanced Brand Content (EBC) freigeschaltet. Dort kannst du erweiterte Markeninhalte auf den Produktdetailseiten platzieren. Durch mehr Text erhältst du automatisch auch mehr Designmöglichkeiten in der Produktbeschreibung.

EBC Content oder aber ein Brand Store kann die Kaufwahrscheinlichkeit deines Produktes steigern und dadurch kann wiederum die Relevanz erhöht werden. Den Brand Store kannst du dir wie eine eigene Website vorstellen, doch diese ist direkt auf Amazon eingebunden. Dort kannst du Texte, Bilder, aber auch Videos einbinden. Dadurch kannst du die Kunden zum Kauf deiner Artikel anregen. Außerdem kannst du durch den Brand Store Markenbotschaften und Alleinstellungsmerkmale kommunizieren.

Soft & Account Faktoren

Soft & Account Faktoren sind Maßnahmen die du selbst vornehmen kannst, um als seriöser Verkäufer auf Amazon aufzutreten. Der Amazon Algorithmus berücksichtigt diese Faktoren nämlich in seinem Ranking und so können deine Produkte mehr Kunden gewinnen.

Soft Faktoren

  1. Lagerbestand beachten: Um den Fall zu vermeiden, dass dein Produkt Out Of Stock (OOS) geht, solltest du stets dein Amazon Lager und dessen Warenbestand im Auge behalten, denn ohne Waren kann Amazon nichts verkaufen.
  2. Fragen auf deinem Listing schnell beantworten: Kurz vor den Bewertungen eines Amazon Listings gibt es einen Bereich, indem Kundenfragen zum Produkt gestellt werden können. Du solltest diese Fragen immer schnellstmöglich beantworten. Du kannst als Antwort neben Texten auch Videos oder Bilder einbinden. Kontrolliere diesen Bereich also regelmäßig, denn Amazon verschickt keine Benachrichtigungen bei neuen Fragen!
  3. Nachrichten deiner Kunden beantworten: Kunden können dir als Verkäufer direkt Fragen schicken. Diese solltest du innerhalb eines Tages beantworten, damit die Zufriedenheit deiner Käufer sichergestellt wird.

  4. Kundenfragen
  5. Amazon FBA nutzen: Durch das Amazon FBA Programm wird ein schneller Versand ermöglicht. Kurze Lieferzeiten haben einen positiven Einfluss auf die Relevanz deiner Produkte.
  6. Wenig Retouren: Das Zurücksenden von Produkten kostet Amazon Geld, daher sollten nur wenige deiner Käufer eine Retoure fordern. Außerdem spiegelt deine Retourenquote die Zufriedenheit deiner Kunden mit dem Produkt wieder. Am besten liegt die Retourenquote unter 10%.

Account Faktoren

  1. Rechnungen pünktlich bezahlen: Bezüglich der Verkäufergebühren und der Pay per Click (PPC) erhältst du von Amazon regelmäßig Rechnungen. Da diese Summe in den meisten Fällen direkt von deinem Saldo abgezogen wird, solltest du stets darauf achten Geld auf deinem Amazon-Konto zu haben. Wenn dein Amazon-Konto jedoch nicht gedeckt sein sollte, musst du daran denken die Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Du kannst eine Bankverbindung hinterlegen, damit automatische Abrechnungen durchgeführt werden können. Zu den Einstellungen dafür gelangst du folgendermaßen: Seller Central → Einstellungen → Informationen zum Verkäuferkonto → Zahlungsweise für Einzüge.
  2. Produktportfolio: Auch die Anzahl deiner angebotenen Produkte auf Amazon hat einen Einfluss auf die Relevanz. Amazon stuft Seller, welche viele Produkte anbieten professioneller, als jene mit einem kleinen Produktportfolio ein. Das führt dann auch zu einer höheren Relevanz. Im besten Fall besitzt du mit deinem Onlinehandel einen eigenen Brand Store auf Amazon, bei diesem internen Shop kannst du die Produkte deiner Marke anbieten und erweckst einen hoch professionellen Eindruck.  
  3. So kann ein Brand Store auf Amazon aussehen: 

    BrandStore
  4. Verkäuferbewertung: Auch Verkäuferbewertungen können von den Kunden eingereicht werden. Du solltest also stets versuchen gute Bewertungen zu erhalten! Falls du Amazon FBM betreibst, kannst du die Verkäuferbewertung beeinflussen, da dort auch der Versand oder aber auch der Kundensupport bewertet werden können.
  5. Verkaufshistorie (Sales History): Wie gut sich ein Produkt in seiner Zeit auf Amazon verkauft, hat einen Einfluss darauf, wie hoch man organisch gerankt wird. Denn Amazon als Plattform hat vor allem in die Seller vertrauen, welche über Jahre hinweg erfolgreich Produkte auf Amazon verkaufen. Du solltest also um eine längerfristige Zusammenarbeit mit Amazon bemüht sein.

Updates des Algorithmus

Bislang gab es kein offizielles Update des Amazon A9 Algorithmus auf A10, jedoch konnten kleine Änderungen am Algorithmus festgestellt werden. Diese Änderungen haben dazu geführt, dass im Sprachgebrauch der Algorithmus als A10 bezeichnet wird. Sei also nicht verwundert, wenn du in einigen Artikeln die Bezeichnung vorfindest, es handelt sich im Kern noch immer um den ursprünglichen Algorithmus. Wir zeigen dir aber dennoch welche Änderungen vorgenommen wurden, damit du diese beachten kannst.

Die Ranking-Faktoren sind die gleichen geblieben, jedoch hat sich ihre Gewichtung verändert. Durch die Updates wurde die Ausrichtung auf Kundensignale weiter verfeinert, somit wird der Produktsuche der potenziellen Kunden eine noch stärkere Bedeutung zugemessen. Potenzielle Käufer sollen direkt zu den relevanten Ergebnissen geleitet werden, damit soll verhindert werden, dass unqualifizierte Listings in den Suchergebnissen hoch gerankt werden. Verkäufe, welche durch organisch erzeugte Klicks entstehen besitzen nun eine größere Auswirkung, als Verkäufe die durch Advertising generiert wurden.

Hier ist eine Übersicht mit den wichtigsten Faktoren und ihren Änderungen:

Änderungen des Amazon A9 Algorithmus

Da sich Amazon als Plattform stets weiterentwickelt, wird auch der Suchalgorithmus und damit verbunden natürlich der Ranking-Algorithmus stets optimiert. Die verschiedenen Änderungen solltest du nicht ganz außer Acht lassen, da diese einen Einfluss auf dein Amazon Ranking haben können. Eins wird sich wohl jedoch nie ändern, Amazon will dass die Kunden zufrieden sind und eine hervorragende digitale Kauferfahrung geboten bekommen, solange du als Seller diese “goldene” Regel beachtest und umsetzt wird die Zusammenarbeit zwischen dir und Amazon auch zukünftig gelingen.

Fazit – Amazon A9 Algorithmus

Um deinen Online Handel erfolgreich auf Amazon zu betreiben ist das Ranking deiner Produkte von großer Bedeutung, denn durch diese können Käufer deine Artikel schneller finden und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ein Kauf zustande kommt.

Der Amazon A9 Algorithmus spielt bei dem Ranking die entscheidende Rolle, daher ist es notwendig für dich, die generelle Funktionsweise zu verstehen. Denn nur dann kannst du Einfluss auf die Faktoren nehmen und so dein Ranking beeinflussen. Faktoren auf die du stets Acht legen solltest sind:

  • Sales-Performance
  • Dein Listing und die Nutzung der wichtigsten Keywords
  • Soft & Account Faktoren

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist der A9 Algorithmus?

Amazon verwendet den A9 Algorithmus um Kunden Produkte zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmte Reihenfolge anzuzeigen. Für Verkäufer ist es daher wichtig, dass ihre Produkte weit oben in den Suchergebnissen angezeigt werden. Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss auf den Algorithmus, diese Faktoren haben wir dir in dem Artikel bereits vorgestellt.

Der Name A9 entstand dadurch, dass die Tochtergesellschaft “A9” von Amazon den Algorithmus entwickelt hat.

Wie funktioniert das Ranking bei Amazon?

Das Ranking funktioniert bei Amazon einfach gesagt durch den Verkauf von Produkten, denn desto häufiger ein Artikel gekauft wurde, desto wahrscheinlicher wird dieser Artikel im Ranking weit oben angezeigt. Maßgeblichen Anteil am Ranking hat jedoch auch der Amazon A9 Algorithmus. Die detaillierte Funktionsweise des A9 Algorithmus ist aber leider nur Amazon bekannt. Es konnte jedoch herausgefunden werden, dass verschiedene Faktoren nämlich Sales-Performance, Dein Listing und die Nutzung von Keywords und Soft & Account Faktoren auf diesen Algorithmus einen Einfluss besitzen.

Warum ist der Algorithmus wichtig?

Für Amazon Seller ist der Amazon Algorithmus wichtig, da durch ihn ein erfolgreicher Online Handel erst ermöglicht wird. Wenn der Algorithmus nämlich Produkte nicht gewinnbringend positioniert, können zum Ärger der Seller nur kaum bzw. gar keine Produkte verkauft werden. Daher sollten Amazon Seller stets versuchen die Faktoren positiv zu beeinflussen, welche einen Einfluss auf das Ranking haben. Welche Faktoren das sind, haben wir in dem Artikel bereits näher erklärt. 

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